Tag 8
Tag 8 startete mit starkem Regen der bis in den Nachmittag anhielt. Da waren die 5 km bei Wind mehr als genug. Danach mit dem Bus Richtung Süden.
Einen netten Campingplatz erwischt. Von da geht es jetzt über mehrere Tage an schönen Stränden entlang. Derzeit noch vollkommen ruhig. In zwei Wochen ist Sommer Beginn dann füllt sich hier alles. Wir genießen die Ruhe. Wir treffen jeden Tag freundliche Einwohner und Hiker. 🤝🫶
Tag 9
Der heutige Tag startet mit tollem Wetter, einen kurzen Stück am Strand bevor es einige Km auf der Straße und später bergauf ging. Nach 18 km ging es dann auf einen besonders geschützen Waldweg. Sehr schwer zu gehen, steil und schlammig. Mit letzter Kraft gelangten wir zum Campground mit herrlicher Aussicht. 22,5 harte Kilometer.
Um 20 Uhr geht es ab ins Zelt zum schlafen. Mittlerweile schlafen wir um die 10 bis 11 Stunden. Es schmerzt so ziemlich alles , umso wichtiger ist daher die Regeneration.
Tag 10 und 11
Am zehnten Tag ging es bei Regen los, kurze Zeit später regnete es über mehrere Stunden in Strömen. Regen und starker Gegenwind waren heute unsere Gegenspieler. Später wurden wir mit einem schönen Küstenwanderweg belohnt. Nach ca 13 waren wir bis auf die Unterhose nass. Längere Pause auf einem Campingplatz. Es hörte am Nachmittag zu regnen auf und wir könnten bei windigen jedoch trockenen Wetter die restlichen 7 km zum Riverside Holiday Park wandern.
Ein versöhnlicher Abschluss bei Sonnenschein und einer fast schon zum Ritual gewordener Jause. ( Feta Ziegenkäse, Brot, Avocado, Chips, Cookies und einer Dose Cola). Nach 9 Stunden ein must have 😁😋😛
Tag 11 Nach dem anstrengenden Tag haben wir länger geschlafen, Abmarsch 8:30 bei Sonnenschein jedoch sehr starkem Wind. Ein kurzer Roadwalk von 3 km zum Start dann ca. 19 km am Strand entlang. Trotz Sonnenschein haben wir die Windjacken angezogen da der Wind so heftig war. Einige schöne Klippen auf dem Weg sorgten für Abwechslung.
Am Ende der Wanderung ging es durch ein Vogelschutzgebiet. Vor uns lang nun ein richtig toller Campingplatz in einer naturbelassenen Oase. Wie immer sehr nettes Personal. Als Wanderer gibt es fast immer einen guten “Discount”
Tag 12
Ein wunderbarer Morgen, gut ausgeschlafen, Sonnenschein und kaum Wind. Mit voller Motivation in den Tag gestartet. Ein paar Kilometer Schotterstraße dann ging es auf einer Wiese Richtung Wald, obwohl es zwei Tage trocken war, wurde die Wanderung teilweise richtig schwer. Steile Hügel mit Mal weniger Mal mehr Schlamm. Für 5 km ca 4 Stunden im Wald(Dschungel😂) unterwegs.
Auf einem weiteren 1,5 km schlammigen Weg trafen wir einen netten Einheimischen der uns fragte wie der weitere Weg sei, ob es noch schwerer wird. Ja wird es, leider sagten wir ihm. Als wir endlich aus dem Wald raus waren kamen wir auf eine schöne Blumenwiese, gleich wie das Wetter kann sich hier auch die Ansicht ändern. Nichts deutete mehr auf den schwierigen Weg hin. Die Fauna und Flora hier auf der Nordinsel ist sehr abwechslungsreich.
Nach ca. 2 Km wandern auf der Straße blieb ein Auto stehen um uns mitzunehmen. Es war der nette Wanderer von vorhin. Er brachte uns zuerst zu unserem vermeintlichen Ziel dem Campingplatz, jedoch war dieser schon länger geschlossen. Da brachte er uns ins nächste Dorf zu einem Hotel.
Wir wollten ein günstiges Zimmer buchen jedoch war nur noch eine Suite frei. Sie hatte jedoch wohl Mitleid mit uns😉. Wir bekamen die Suite für 132€. Da es ein echt harter Tag war und wir morgen einen Tag Auszeit nehmen wollen haben wir das Zimmer gebucht.
Morgen steht ein Besuch der Insel Kawau auf dem Programm. Ein paar Kilometer gemütliches wandern bevor es auf den nächsten Campingplatz geht.
Tag 13
Da wir einen Ruhetag einlegen wollten hatten wir uns in einem Motel einquartiert, etwas länger geschlafen und in einem kleinem Cafe bei Sonnenschein gefrühstückt. Der wackere Vogel am Titelbild hat uns Gesellschaft geleistet, in einem Moment war er so mutig dass er uns die Butter vom Brot klaute😂.
Das Wetter am Vormittag wurde zusehends schlechter. Wir würden uns schnell einig den Ruhe Tag auszulassen. Von Matakana aus ging es mit dem Bus ein paar Kilometer nach Warkworth, von da aus war wieder einmal ein Roadwalk von 7 km angesagt.
Danach ging es wieder am Trail weiter, Wald ,steile Anstiege und nicht zu vergessen der Schlamm. Durch ein Naturschutzgebiet ging es über Wiesen steil nach unten. Nach harten 20 km erreichten wir Abends das Lager. Zelt aufgebaut, essen dann sofort zum schlafen ins Zelt.
Tag 14
Der heutige Tag startete mit einem wunderbarem Blick aus dem Zelt. Frühstück im Freien, alles hergerichtet, es begann zu schütten. Heute ging es über den ganzen Tag so. Regen, Sonne Wind im 20 Minuten Takt in etwa änderte sich das Wetter. Jacke an, Jacke aus 🤔💧🌅.
Heute war der Größte Teil der Strecke am Highway entlang, sehr spannend. Endlich kurz vor der Ankunft kamen wir an den Wundervollen Hatfield Beach. 1 km am Strand entlang, um unser Ziel zu erreichen gibt es zwei Möglichkeiten, ca 5 – 6 und 17 bis 18 Uhr Abends (Ebbe).Wir sind 1 1/2 Stunden durch die Gegend gewandert und haben den Weg zuerst nicht gefunden. Nach einer Internetrecherche und aufgrund der Uhrzeit haben wir den Weg gefunden. 3 Stunden zuvor war da nur Wasser.
Über den Strand kamen wir so zu unserer Unterkunft. Wir durften unser Zelt an einem Herrlichen Cottage aufstellen. Es gibt wirklich viele nette Menschen hier. Im amerikanischen werden sie Trail Angels genannt. Vor Ort werden sie lieber Kaitiaki ( gardiens ) genannt. Heute gibt es sogar eine warme Dusche im Freien😁